Helfen Sie den Christen bei der Rückkehr in Ihre Heimat!

Der IS beging Völkermord im Irak*

*Bestätigt vom Europäischen Parlament und dem US Aussenministerium

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Der Apostel Thomas evangelisierte den Irak – damals Mesopotamien – im ersten Jahrhundert.

Irakische Christen sprechen Aramäisch, die Sprache Jesu.

Ihre Spende ist sehr wichtig!

Mit CHF 30 helfen Sie eine Flüchtlingsfamilie 2 Wochen mit Lebensmitteln zu versorgen. 12‘970 Häuser wurden durch den extremistischen Terror beschädigt oder komplett zerstört. 9‘320 sollen wieder aufgebaut werden. Der Wiederaufbau eines Hauses kostet im Schnitte CHF 7‘000. Jeder Beitrag hilft!

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Bis 2003 lebten 1.5 Millionen Christen im Irak. Heute sind es noch rund 250‘000.

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Irak: “Wir haben es mit einem Völkermord zu tun.“

 

Pater Andrzej Halemba leitet das Nahost-Referat des katholischen Hilfswerks «Kirche in Not. Im Jahr 2014, kurz nach der Invasion des IS in Mosul und der Ninive-Ebene, besuchte er die vertriebenen Christen des Irak: „Das ist das Tragischste, was ich je erlebt habe.“

 

von Oliver Maksan

 

«Kirche in Not»: Pater Halemba, Sie waren kürzlich im Irak. Haben die Christen dort noch Hoffnung?

 

Es ist eine sehr schwierige Situation. Wir haben es ohne Zweifel mit einem Völkermord zu tun. Völkermord ist nicht nur dann gegen, wenn Menschen getötet werden, sondern auch dann, wenn sie die Seele eines Volkes getötet wird. Und das geschieht derzeit im Irak. Das ist das Tragischste, was ich je erlebt habe. Ich habe in ihrer Seele tief verletzte Menschen gesehen. Ich habe in den Krisen dieser Welt schon oft Menschen gesehen, die alles verloren haben. Aber im Irak gibt es Christen, die schon drei oder vier Mal alles zurückgelassen haben und fliehen mussten. Sie sehen kein Licht am Ende des Tunnels. Insgesamt sind alle sehr traumatisiert. Normalerweis sind die Frauen in solchen Situationen diejenigen, die anpacken. Aber in Kurdistan habe ich Frauen gesehen, die ins Nirgendwo geblickt haben und ganz in sich verschlossen waren. Sie hatten trockene Tränen in ihren Augen. Das ist mir so noch nirgends begegnet. Die Männer wiederum neigen dazu, aggressiv zu sein. Das hat damit zu tun, dass sie ihre bisherige Aufgab als Ernährer und Beschützer der Familie nicht mehr ausfüllen können. Jetzt müssen sie um alles betteln und haben keine Perspektive.

 

«Kirche in Not»: Haben Sie den Eindruck, dass die Christen den Irak verlassen wollen?

 

Wenn man alle Hoffnung verloren hat, dann will man sein Heimatland verlassen. Die meisten wollen nicht in ihre Heimatorte zurückkehren. Das ist ein schlechtes Zeichen für die Zukunft der irakischen Christenheit. Die Christen fühlen sich im Irak verraten und verlassen und wollen gehen. Die kurdischen Kämpfer, welche die christlichen Orte gegen den IS verteidigen sollten, haben den Christen versichert, dass sie in Sicherheit sind. Und plötzlich überrannter der IS die Städte und Dörfer der Christen. Oft konnten sie nicht einmal Kleidung zum Wechseln mitnehmen. Das ist ein bitteres Gefühl, sich auf niemanden verlassen zu können. Das erinnert viele Christen an die Massaker in osmanischer Zeit vor 100 Jahren. Damals wurden hunderttausende Christen abgeschlachtet.

 

«Kirche in Not»: Derzeit sind nach Kirchenangaben über 120‘000 Christen auf der Flucht. Haben Sie den Eindruck, dass ihnen die Hilfe gewährt wird, die sie benötigen?

 

Den Christen wurde weder von der irakischen Zentralregierung noch von der kurdischen Regionalregierung geholfen. Sie fühlen sich deshalb als Bürger zweiter Klasse. Nicht zuletzt deshalb sind sie so verärgert. Die Die Christen sind im Wesentlichen auf sich allein gestellt. Es gibt natürlich Hilfe von ausserhalb. Aber die Christen mussten sich darum bemühen, sie zu bekommen. Wir haben echte Helfen der Nächstenliebe im Irak. Bischöfe, Priester und Ordensleute, aber auch Laien haben sich vorbildlich für ihre Mitmenschen eingesetzt und tun das noch immer.

 

«Kirche in Not»: Was ist derzeit die grösste humanitäre Herausforderung?

 

Natürlich der kommende Winter. Es kann in Kurdistan sehr kalt werden und schneien. Aber schon jetzt beginnt es zu regnen. Mit Hilfe von «Kirche in Not» sind wir dabei, die Menschen aus den Zelten in Wohncontainer umzusiedeln. Aber die grösste Herausforderung ist meiner Meinung nach die Mentalität der Menschen. Sind sie entschlossen, den Irak und den Nahen Osten für immer zu verlassen? Hier müssen wir ansetzen und den Menschen Hoffnung geben.

 

«Kirche in Not»: Wie?

 

Vor allem müssen die Menschen wieder an die Zukunft ihres schönen und alten Landes glauben. Die internationale Gemeinschaft muss deshalb darauf hinwirken, dass die Regierung in Bagdad gestärkt wird und alle religiösen und ethnischen Gruppen des Landes einschliesst. Nur so kann man den IS letztlich besiegen.

 

«Kirche in Not»: Wie will «Kirche in Not» die Christen im Irak weiter unterstützen?

 

Wir haben rund CHF 4.5 Mio. bereitgestellt, um den Menschen zu helfen und neue Hoffnung zu geben. Besonders die Wohnsituation muss verbessert werden. Es ist oft so, dass über zwanzig Menschen in einem Zimmer ihrer Notunterkünfte wohnen müssen. Das ist auf Dauer nicht zumutbar. Wir bezahlen deshalb die Mieten für ordentliche Wohnungen in Erbil, aber auch in Dohku und Zakho. Damit haben sie wenigstens ein paar Quadratmeter für sich. Ausserdem müssen wir die Situation der Kinder verbessern. Die Kinder sollten nicht auf der Strasse sein sondern in der Schule. Wir helfen dabei, acht Schulen für je 900 Schüler zu errichten. Das ermutigt die Menschen. Denn wenigstens für die Kinder gibt es dann eine Art Normalität. Wenn sie in die Schule gehen, denken sie nicht mehr die ganze Zeit an den IS. Die Kinder liegen uns besonders am Herzen. Da Weihnachten bevorsteht, wollen wir ihnen ein Weihnachtsgeschenk machen. 15‘000 Kinder werden von uns beschenkt. Jedes Päckchen kostet rund CHF 25. Viele Freiwellige werden bei der Verteilung helfen. Und in jedem Päckchen wird eine Karte sein, welche die Kinder auffordert, für die Wohltäter weltweit zu beten. Das wird ihnen das Gefühl geben, nicht verlassen zu sein.

Der IS hat gezielt etliche religiöse und kulturelle Bauwerke zerstört, so wie die Dörfer und Häuser tausender christlicher Familien.

Die Ninive-Ebene, Iraks urchristliches Kernland, wurde seit der Besetzung 2014 durch den IS verwüstet. Mehr als hunderttausend Christen, die hier lebten, mussten fliehen. Zwei Jahre lang lebten sie unter der Besatzung des IS

Zwei Jahre lang unter der Besetzung des IS

Zwei Jahre lang unter der Besatzung des IS

 

von Jaco Klamer für «Kirche in Not»

 

Ende 2016 floh Ismail mit seiner Mutter Jandark Behnam Mansour (55) aus der irakischen Stadt Mossul, nachdem die beiden dort zwei Jahre lang den Terror des IS überlebt hatten. Ismail und Jandark leben jetzt in Erbil in der nordirakischen Autonomiezone Kurdistan. Sie erzählen uns ihre Geschichte und werfen einen Blick zurück auf die Zeit unter dem sogenannten Islamischen Staat.

 

„Meine Mutter und ich wohnten in Bartella, einem der christlichen Dörfer der Ninive-Ebene“, sagt Ismail. „Als wir eines Morgens im August aufwachten, hatte der IS die Stadt eingenommen. Wir versuchten zu fliehen, aber die Dschihadisten raubten uns aus, nahmen uns gefangen und brachten uns nach Mossul.”

 

“Ich hatte grosse Angst“, sagt seine Mutter. Sie ist Witwe. „Sie schrieben unsere Namen auf und wir hatten keine Ahnung, wo wir waren und was mit uns geschehen würde. Wir waren komplett von der Aussenwelt abgeschnitten. Kurz danach erlaubte man uns, nach Bartella zurückzukehren. Aber an einem Kontrollpunkt verlangte man von uns, zum Islam zu konvertieren. Als wir weigerten, schlugen sie uns. Mein Sohn kam ins Gefängnis. Er war erst 14 Jahre alt.”

 

“Man brachte mich ins Gefängnis von Bartella“, bestätigt Ismail. „An einem Tag wurde direkt vor meinen Augen ein Schiite erschossen. Die Terroristen sagten zu mir: ‚Wenn du nicht zum Islam übertrittst, erschiessen wir Dich auch. ‘Also bin ich zum Islam konvertiert. Von da an verheimlichten wir, dass wir Christen sind.”

 

Ismail wurde freigelassen und für seine Mutter und ihn begann eine wahre Odyssee: Von Bartella zogen sie in verschiedene Viertel von Mossul, danach in das kleine Dorf Bazwaya, nur einen Steinwurf von Mossul entfernt.

 

“Wir bekamen vom IS ein Dokument, in dem stand, dass wir Muslime sind“, berichtet Ismail weiter. „Dadurch konnte ich mich in Mossul draussen auf den Strassen bewegen. Aber dort war man seines Lebens nicht sicher. Einmal wurde ich zusammengeschlagen, weil meine Hose zu lang war.

 

„Einmal, als ich früh am Morgen mit den Dschihadisten zur Moschee ging, war unser Weg versperrt. Plötzlich wurden wir von Männern in orangefarbenen Overalls überholt. Eine Gruppe von IS-Kindern trieb sie mit vorgehaltener Waffe vor sich her. Die Kinder erschossen die Männer voller Freude.”

 

“Ein anderes Mal geriet ich in eine Menschenmenge auf der Strasse. Da war eine Frau. Sie war an Händen und Füssen gefesselt. Die IS-Terroristen bildeten einen Kreis um sie. Wenn es ihr gelingen würde, aus dem Kreis auszubrechen, würde man sie leben lassen. Aber das war unmöglich, sie war ja gefesselt. Während ihre Angehörigen weinten und um Gnade flehten, bewarfen die Dschihadisten die Frau so lange mit Steinen, bis sie starb.”

 

“Der IS steckte mich in ein Straflager. Ich musste meine Haare und meinen Bart wachsen lassen. Meine Mutter bekam ein langes Gewand, um sich zu verhüllen. Aber sie durfte nicht auf die Strasse gehen. Die IS-Kämpfer wollten, dass ich heirate, damit ich einer von ihnen werde. Ich lehnte ab und sagte, dass ich zu jung bin. Das liess sie unbeeindruckt, denn sogar dreizehnjährige Jungen waren verheiratet. Die Terroristen wollten, dass ich mich ihnen anschliesse. Sie waren davon überzeugt, dass ‚unser Staat alles überlebt.’”

 

“Mein Sohn wurde vom IS gezwungen, den Islam zu praktizieren und ich wurde gefoltert, weil ich nichts über den Islam und den Koran wusste“, sagt seine Mutter Jandark. „Ja, ich schäme mich dafür, dass ich mich zum Islam bekennen musste“, sagt Ismail.

 

“Die IS-Kämpfer haben mich beten lassen“, sagt Ismail. „Sie haben mir einen Gebetsteppich gegeben, auf dem ich zu Allah beten sollte. Männer wurden gezwungen, freitags in der Moschee zu beten. Jeder, der zur Zeit des Freitagsgebets draussen auf der Strasse gefunden wurde, wurde zusammengeschlagen. In der Moschee sagte man uns, die Assyrer wären schlecht und dass die Christen nicht dem richtigen Glauben folgten. Meine Mutter hätte zuhause beten sollen, aber sie betete nicht zu Allah.”

 

“Dann fanden die IS-Kämpfer meine Kette mit dem Kreuz, einem Zeichen, dass ich Christ bin. Die Dschihadisten schlugen mich und ich musste einen Monat lang den Koran studieren. Ich wurde jedes Mal geschlagen, wenn ich ihre Fragen nicht so beantworten konnte, wie sie es von mir verlangten und meine Mutter wurde mit langen Nadeln gestochen, weil sie den Koran nicht studiert hatte.”

 

“Eines Tages hörten wir, dass Karakosch, eine andere vom IS besetzte Stadt der Ninive-Ebene, befreit worden war und dass die Befreiungstruppen die Dschihadisten aus Bartella vertrieben hatten. Kurz danach begannen die Luftangriffe auf Mossul und viele Menschen flohen. Auch der IS floh und in der Eile liessen sie sogar ein paar Waffen zurück. Allerdings nahmen sie auch Menschen mit nach Mossul, darunter meine Mutter und mich. Drei Tage lang waren wir in der Gewalt eines Dschihadisten.”

 

“Als die Terroristen zu sehr ins Gefecht verwickelt waren, liessen sie uns zurück. Wieder hörten wir, dass die Armee vorrücken würde. Wir fuhren mit dem Taxi an die Front, in Richtung Freiheit. Aber die Dschihadisten hielten uns auf. Später versuchten wir noch einmal zu fliehen und landeten wieder an der Front: IS-Heckenschützen schossen auf uns. Wir suchten Deckung in einem Haus. Nach stundenlangen Kämpfen konnten meine Mutter und ich das Haus verlassen. Wir schwenkten eine weisse Fahne. Die Soldaten der irakischen Befreiungsarmee begrüssten uns. Wir waren frei!”

«Kirche in Not» hat die christlichen Flüchtlinge seit Beginn des Einmarsches des IS in die Ninive-Ebene im August 2014 unterstützt.

Wiederaufbau-Prozess in der Ninive-Ebene

Daten zur Situation + Telleskuf + Alqosh + Baqofa + Batnaya + Telekef + Mosul + Bahzani + Bashiqua + Bartella + Karamless + Bakhdida

Wiederaufbau-Prozess in der Ninive-Ebene

  • 12970

    Zerstörte Häuser
  • 1233

    Völlig zerstört
  • 3521

    Verbrannt
  • 8216

    Teilweise zerstört
  • 9320

  • Anzahl der Häuser, die instand gesetzt werden müssen
  • 232

  • Anzahl der Häuser, die renoviert wurden
  • 342

  • 2%

    Bereits instand gesetzte Gebäude
  • 14880

  • Anzahl der Familien, die bis 2014 dort lebten
  • 3365

  • Anzahl der bis jetzt zurückgekehrten Christen
  • 599

  • 4%

    Zurückgekehrte Familien

Telleskuf

Restoration Process and Returnees

772 Created with Sketch.

Families already returned

3860 Created with Sketch.

Christians already returned

1268

Damaged

  • 69

    Houses Totally Destroyed

  • 95

    Houses Burnt

  • 1104

    Houses Partially Damaged

  • 50

    Number of houses actually being renovated

  • 1147

    Number of houses registered to be renovated

Batnaya

Restoration Process and Returnees

0 Created with Sketch.

Families already returned

0 Created with Sketch.

Christians already returned

967

Damaged

  • 520

    Houses Totally Destroyed

  • 105

    Houses Burnt

  • 342

    Houses Partially Damaged

  • 0

    Number of houses actually being renovated

  • 572

    Number of houses registered to be renovated

Karamless

Restoration Process and Returnees

2 Created with Sketch.

Families already returned

12 Created with Sketch.

Christians already returned

754

Damaged

  • 89

    Houses Totally Destroyed

  • 241

    Houses Burnt

  • 424

    Houses Partially Damaged

  • 12

    Number of houses actually being renovated

  • 754

    Number of houses registered to be renovated

Telekef

Restoration Process and Returnees

0 Created with Sketch.

Families already returned

0 Created with Sketch.

Christians already returned

443

Damaged

  • 231

    Houses Totally Destroyed

  • 56

    Houses Burnt

  • 156

    Houses Partially Damaged

  • 23

    Number of houses actually being renovated

  • 23

    Number of houses registered to be renovated

Mosul

Restoration Process and Returnees

0 Created with Sketch.

Families already returned

0 Created with Sketch.

Christians already returned

0

Damaged

  • 0

    Houses Totally Destroyed

  • 0

    Houses Burnt

  • 0

    Houses Partially Damaged

  • 0

    Number of houses actually being renovated

  • 0

    Number of houses registered to be renovated

Alqosh

Restoration Process and Returnees

0 Created with Sketch.

Families already returned

0 Created with Sketch.

Christians already returned

0

Damaged

  • 0

    Houses Totally Destroyed

  • 0

    Houses Burnt

  • 0

    Houses Partially Damaged

  • 0

    Number of houses actually being renovated

  • 0

    Number of houses registered to be renovated

Bakhdida

Restoration Process and Returnees

430 Created with Sketch.

Families already returned

1813 Created with Sketch.

Christians already returned

6727

Damaged

  • 115

    Houses Totally Destroyed

  • 2412

    Houses Burnt

  • 4200

    Houses Partially Damaged

  • 175

    Number of houses actually being renovated

  • 6835

    Number of houses registered to be renovated

Bartella

Restoration Process and Returnees

7 Created with Sketch.

Families already returned

35 Created with Sketch.

Christians already returned

1813

Damaged

  • 94

    Houses Totally Destroyed

  • 347

    Houses Burnt

  • 1372

    Houses Partially Damaged

  • 27

    Number of houses actually being renovated

  • 1823

    Number of houses registered to be renovated

Bashiqua

Restoration Process and Returnees

4 Created with Sketch.

Families already returned

20 Created with Sketch.

Christians already returned

580

Damaged

  • 50

    Houses Totally Destroyed

  • 195

    Houses Burnt

  • 335

    Houses Partially Damaged

  • 5

    Number of houses actually being renovated

  • 5

    Number of houses registered to be renovated

Bahzani

Restoration Process and Returnees

6 Created with Sketch.

Families already returned

30 Created with Sketch.

Christians already returned

310

Damaged

  • 60

    Houses Totally Destroyed

  • 70

    Houses Burnt

  • 180

    Houses Partially Damaged

  • 4

    Number of houses actually being renovated

  • 4

    Number of houses registered to be renovated

Baqofa

Restoration Process and Returnees

34 Created with Sketch.

Families already returned

170 Created with Sketch.

Christians already returned

108

Damaged

  • 5

    Houses Totally Destroyed

  • 0

    Houses Burnt

  • 103

    Houses Partially Damaged

  • 0

    Number of houses actually being renovated

  • 82

    Number of houses registered to be renovated

Verfolgung und Flucht der Christen

Helfen Sie den irakischen Christen!

Helfen Sie mit, das Überleben christlicher Flüchtlingsfamilien im Nordirak und deren Hoffnung auf eine Rückkehr in ihre Heimatdörfer zu sichern.

Helfen Sie den irakischen Christen!

Helfen Sie mit, das Überleben christlicher Flüchtlingsfamilien im Nordirak und deren Hoffnung auf eine Rückkehr in ihre Heimatdörfer zu sichern.

Tausende christliche Familien sind Flüchtlinge im eigenen Land. Ihr Überleben hängt von der Kirche und der Grosszügigkeit anderer Christen ab.

Wie sieht die aktuelle Situation der christlichen Binnenflüchtlinge aus?

Wie sieht die aktuelle Situation der christlichen Binnenflüchtlinge aus?

 

Derzeit sind noch 12‘000 christliche Familien (rund 95‘000 Menschen), die vor dem Terror und Krieg aus Mossul und der Ninive-Ebene fliehen mussten, als Binnenflüchtlinge registriert. Sie befinden sich in Erbil und den umliegenden Dörfern und Städten.

 

Gemäss einer im Sommer 2017 veröffentlichten Umfrage wollen 41% der christlichen Flüchtlinge, die nun in Erbil wohnen in ihre Dörfer in der Ninive-Ebene zurückkehren. Weitere 46% können sich dies vorstellen.

 

Es wird mit Kosten von CHF 250 Millionen gerechnet, um die 13’000 zerstörten Häuser wiederaufzubauen.

 

«Kirche in Not» ruft die Wohltäter und die internationale Gemeinschaft auf, sich beim «Marshall Plan» für den Wiederaufbau des christlichen Irak zu beteiligen, damit die Flüchtlinge in ihre Häuser zurückkehren können.

 

Das Ninive-Wiederaufbau-Komitee (NRC=Nineveh Reconstruction Committee) wurde hierzu am 27. März 2017 ins Leben gerufen. Diesem Komitee gehören die drei grössten christlichen Kirchen der Region an: die syrisch-orthodoxe, die syrisch-katholisch und die chaldäisch-katholische Kirche.

 

Ziel dieses Komitees ist es, den geflohenen Christen die Rückkehr in ihre zerstörte Heimat zu ermöglichen.

 

In einigen Dörfern in der Ninive-Ebene konnten bereits – auch dank der Hilfe von «Kirche in Not» – die ersten renovierten Häusern den christlichen Besitzern zurückgegeben werden.

Rund 95‘000 vertriebene Christen benötigen in der Region Erbil Nahrungsmittelhilfe.

Mehr als die Hälfte von ihnen sind Frauen, Kinder und ältere Leute.

Abgesehen von der Hilfe durch kirchliche Organisationen, fühlen sich die Binnenflüchtlinge weiterhin von den Regierungen (der eigenen und jenen im Ausland) und den internationalen Organisationen im Stich gelassen.

«Kirche in Not» hat durchgehend und mehr als jede andere Organisation den christlichen Binnenflüchtlingen im Irak geholfen.

Seit Beginnt der Krise 2014 versorgt «Kirche in Not» die vertriebenen Christen mit Lebensmitteln, stellt Unterkünfte bereit und hat Schulen für Flüchtlingskinder im Irak gebaut.

Vielen Dank für die Nahrungsmittelhilfe

Sie können diese Flüchtlinge unterstützen. Wir brauchen ihre Hilfe, um weiterhin 12‘000 Familien monatlich mit Lebensmittelpaketen und Unterkünften zu versorgen.

Ein Tag im Leben eines Flüchtlingskindes im Irak.

Film: Das Flüchtlingsmädchen Maryam

Zurück zu den Wurzeln

Den Christen helfen in ihre Heimat und Häuser zurückzukehren. Mehr Infos unter

www.nrciraq.org

Ohne Hilfe von aussen dürfte das Christentum im Irak wohl verschwinden.

Wenn wir jetzt die Möglichkeit, den irakischen Christen zu helfen, verstreichen lassen, werden diese Familien den Irak wohl für immer verlassen. Das wäre eine gewaltige Tragödie.

Bis 2014 gab es in der Ninive-Ebene eine ununterbrochene christliche Präsenz, die auf die Anfänge des Christentums zurückreicht.

Film: Der IS wollte das Christentum auslöschen

Dies ist ein historischer Augenblick für die Zukunft des Christentums im Irak

Film: Die Christen stehen vor zahlreichen Schwierigkeiten auf dem Weg zurück in ihre Heimat

Christen sind von grosser Bedeutung – historisch, politisch und kulturell. Um ihnen bei der Rückkehr in ihre Heimat zu helfen, fördert «Kirche in Not» das Ninive-Wiederaufbau-Komitee (NRC)

Back to the roots: Können die Christen in die Ninive-Ebene zurückkehren?

Back to the roots: Können die Christen in die Ninive-Ebene zurückkehren?

 

«Kirche in Not» hat eine Untersuchung in Auftrag gegeben, die das Ausmass des Schadens an beinah 13‘000 Wohnhäusern, wie auch die Schäden an Schulen, Klinken und religiösen Einrichtungen dokumentiert.

 

Laut einer weiteren Studie, die «Kirche in Not» durchgeführt hat, wollen 41% der vertriebenen Christen aus Erbil wieder in ihre Heimatdörfer zurückkehren, weitere 46% können sich eine Rückkehr vorstellen.

 

CHF 250 Millionen werden benötigt, um die über 13‘000 Wohnhäuser in der Ninive-Ebene wieder bewohnbar zu machen.

 

«Kirche in Not» weist die internationale Gemeinschaft auf die Dringlichkeit hin, einen „Marshall-Plan“ für den Wiederaufbau auszuarbeiten, damit zehntausende vertriebene Menschen in ihre Heimat zurückkehren können.

 

Das Ninive Wiederaufbau Komitee ‚NRC‘(Nineveh Reconstruction Committee) wurde am 27. März 2017 gegründet und vereint die drei grossen christlichen Kirchen der Region: die syrisch-orthodoxe Kirche, die syrisch-katholische Kirche und die chaldäisch-katholische Kirche.

 

Das gemeinsame Ziel besteht darin, die Wohnhäuser jener christlichen Binnenflüchtlinge wiederherzustellen, die aus der Ninive-Ebene fliehen mussten.

 

In drei Dörfern der Region hat «Kirche in Not» mit dem Wiederaufbau der ersten Wohnhäuser bereits begonnen.

“Ich wurde in diesem Land geboren und verbrachte mein ganzes Leben hier. Ich möchte meine Heimat nicht verlassen, niemals. Mein Glaube an Christus gibt mir die Kraft in diesem Land zu leben.”

Film: Das Zeugnis eines Landwirts aus Karakosch

“Christus ist unser Fels in der Brandung, der uns Hoffnung gibt. Wir müssen stark bleiben, es ist unsere Erde und unser Erbe. Wir sind froh, eine Organisation wie «Kirche in Not» an unserer Seite zu haben.”

Yohanna Petros Mouche, syrisch-katholischer Erzbischof von Mossul

“Unser Gott hat uns vor dem IS beschützt… Ich möchte zurückkehren, weil es unser Land ist, unser Haus, unsere Kirche, und unsere Heimat.”

Film: Zeugnis der jungen Studentin Rahma Jacob

Helfen Sie uns, das Christentum im Irak zu bewahren

Mit ihrer Hilfe wird der der Traum von tausenden irakischen Christen, in ihre Heimat zurückzukehren, wahr.

1 1
Christliche Flüchtlinge

Opfer eines Völkermords, gezwungen ihre Häuser zu verlassen und vor dem IS-Terror zu fliehen, rund 100‘000 Christen leben als Binnenflüchtlinge im Irak.

Helfen Sie bitte diesen Christen in ihre Heimat zurückzukehren und ihre Häuser, Kirchen und Dörfer wieder aufzubauen.

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